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Hunde

Die Hunde leben mit uns zusammen im Haus und Innenhof. Sie sind im Gegensatz zu manchen anderen bei uns lebenden Tieren sehr anhänglich und brauchen viel Aufmerksamkeit.

Wir ernähren die Hunde vegan und verwenden hierfür teilweise vegane Fertignahrung für Hunde, größtenteils kochen wir ihre Nahrung selbst. Vegane Hundeernährung ist sehr einfach zu praktizieren, und je nach Vorliebe der einzelnen Hunde können ihnen viele Mahlzeiten angeboten werden, von denen sie begeistert sind. Im Vergleich zur veganen Katzenernährung ist die Nährstoffversorgung bei Hunden nicht so problematisch, wir empfehlen aber trotzdem eine Anreicherung der Nahrung mit einem speziellen Supplement für vegan ernährte Hunde bzw. eine bereits mit den entsprechenden Nährstoffen angereicherte vegane Hundenahrung (Bezugsquellen unter Veganismus). Wer Fragen zur veganen Hundernährung hat, kann sich gerne an uns wenden.



Monti

Monti lebte ursprünglich (danach lebte er noch bei einer anderen Familie) bei Leuten, wo er von Kindern gequält wurde. Daher hat er Angst vor Kindern und auch vor manchen Erwachsenen. Teilweise versucht er Menschen auszuweichen oder reagiert aggressiv. Gegenüber Menschen, die er kennt bzw. denen er vertraut, verhält er sich aber schnell extrem anhänglich.

Er ist ein sehr eifersüchtiger Hund, der immer im Mittelpunkt stehen möchte.

Tschambi

Tschambi ist von einem älteren Mann, der sich nicht mehr um ihn kümmern konnte und ihn deshalb vor einigen Jahren zu Daniel gebracht hat. Dieser Mann, der nun bereits seit Längerem verstorben ist, zahlte jeden Monat einen festen Betrag für Tschambis Versorgung.

Tschambi verhält sich oft sehr cool, das heißt gleichgültig gegenüber Menschen. Er möchte in erster Linie frei sein und hat es in der Vergangenheit schon ein paar Mal geschafft, vom Hof zu entkommen und alleine auf Tour zu gehen. Seinetwegen muß der Innenhof besonders gesichert werden (Holzabsperrungen zerlegt er), da es draußen leider zu gefährlich für ihn ist (er läuft dann zum Beispiel mitten auf der Straße, ohne Autos zu beachten).

Alfi

Alfi ist etwas tollpatschig und sehr verspielt. Insbesondere mit Bonzy, in die er total vernarrt ist, kann er ewig lange spielen. Er ist freundlich zu allen, auch zu Monti, der leider immer wieder eingreift, wenn Alfi und Bonzy am Spielen sind. Alfi würde liebend gerne Kaninchen, Hühner, Mäuse oder andere Tiere jagen, wenn wir das nicht unterbinden würden. Er verbringt täglich viel Zeit damit, vor dem Zaun zu sitzen, der die bei uns lebenden Kaninchen und Hühner sicher von den Hunden trennt, und diese zu beobachten.

Leider ist er von einer Hornhautentzündung (Keratitis) betroffen, bei der sich UV-Licht negativ auf die Hornhaut auswirkt und letztenlich Blindheit verursachen kann. Dagegen erhält Alfi eine lebenslängliche Behandlung.

Bonzy

Bonzy sollte in Portugal getötet werden und war bereits in einer dortigen Tötungsstation untergebracht. Wir wissen nicht, was ihr in ihrem bisherigen Leben widerfahren ist.

Sie ist äußerst lebhaft und immer zu Streichen aufgelegt - in den ersten Wochen hat sie einige Schuhe und andere Sachen von uns zerstört. Sie rennt mit unglaublicher Geschwindigkeit herum, meistens verfolgt von Alfi. Sie bellt lautstark, wenn sie jemanden sieht, den/die sie nicht kennt, sowohl vom Hof aus als auch bei Spaziergängen. Auch nachts weckt sie uns manchmal durch plötzliches Bellen. Doch sogar Bonzy kommt mal zur Ruhe.


Lithy

Wie auch Bonzy stammt Lithy aus Portugal, von wo aus wir beide haben holen lassen. Auch von Lithys Leben (sie ist schon etwas älter) wissen wir nichts.

Lithy ist - eventuell auch wegen ihres Herzfehlers, wogegen sie täglich Tabletten bekommt - sehr ruhig. Sie ist ziemlich mißtrauisch und geht bei Spaziergängen gerne ihre eigenen Wege. Seit sie bei uns ist, ist sie schon sehr aufgeblüht und freut sich sichtlich über viele Dinge. Wir sind froh, daß sie bei uns noch einige schöne Jahre verbringen kann.